Passivhaus

Ein Passivhaus ist ein Gebäude, das „passiv“ von der Sonne, von inneren Wärmequellen und von zurückgewonnener Wärme behaglich warm gehalten wird. Passivhäuser stehen für einen hohen Wohnkomfort und für einen niedrigen Energieverbrauch.

Das Passivhaus ist kein Energiestandard, sondern ein Gesamtkonzept.

Die Grundprinzipien sind:

  • Vermeidung von Wärmeverlusten
  • Optimierung von Wärmegewinnen

Ein Heizungssystem im herkömmlichen Sinne wird nicht benötigt. Durch das gute Gesamtkonzept verbraucht ein Passivhaus ca. 70% weniger Heizenergie als Neubauten. Konkret bedeutet dies, dass der Heizwärembedarf bei maximal 15 kwh/m²a liegt, was umgerechnet weniger als 1,5 Liter Öl oder 1,5 m³ Erdgas pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr bedeutet.