Wärmebrücken & Thermografie

Wärmebrücken sind Bereiche in einem Gebäude, durch die die Wärme schneller nach außen transportiert wird als in anderen Gebäudeteilen der Fall ist. Sie entstehen vor allem an kritischen Stellen in Gebäude wie z.B. an Übergängen zwischen Bauteilen.

Problemstellen  sind daran zu erkennen, dass sich Bauteile kalt und teilweise sogar feucht anfühlen. Durch entstandenes Kondenswasser macht sich eine gewisse Raumfeuchtigkeit bemerkbar. Es kann zu Schimmelbildung und Stockflecken kommen.

Wir bieten hier:

  • thermografische Messungen
  • Wärmebrückenberechnungen
  • Gutachten
  • Raumklimaberatungen
  • Standort-Analysen (Energieflüsse, Stoffströme, …)

Generell lassen sich Wärmebrücken durch Dämmung der entsprechenden Bauteile vermeiden, auch nachträglich. Wir bieten Ihnen eine Analyse von Wärmebrücken mit Hilfe von Thermografie und Wärmebrückenberechnungen an und erstellen ein energetisches Gesamtkonzept zur Sanierung.

Vorteile von detaillierten Wärmebrückenberechnungen sind:

  • Energieeinsparungen
  • Schadensvermeidung (Schimmelbildung)
  • Realistische Werte in der EnEV Berechnung, keine pauschalen Werte
  • Bessere Einstufungen in den KfW-Effizienzhauskategorien möglich. Denn für den Fördernachweis werden normalerweise nur pauschale Wärmebrückenzuschläge nach EnEV angesetzt, die nach unseren Erfahrungen aber immer ungünstiger sind.  Höheren KfW-Förderstufen (KfW 70, 55, 40) können mit den pauschalen Annahmen kaum erzielt werden. Eine detaillierte Wärmebrückenberechnung kann darüber entscheiden, ob ein Niedrigenergiehaus in die Förderungs-Kategorie „KfW-Effizienzhaus 70“ oder „KfW-Effizienzhaus 55“ fällt.

Bei der Passivhaus-Planung ist die Wärmebrückenberechnung Pflicht.